OSB Platten: Gewicht

OSB-Platten sind aus getrockneten, geklebten und zusammengepressten Spänen hergestellte Platten. Hergestellt werden sie für verschiedene Zwecke und in verschiedenen Maßen. So können die OSB Platten für den Innenausbau (zum Beispiel als Wandaufbau) oder für tragende Zwecke, beispielsweise als Boden beim Dachausbau verwendet werden.

Die Platten gibt es in verschiedenen Größen: 1840 mm, 2050 mm und 2500 mm lang, 675 mm breit und 12, 15, 18 und 22 mm dick. Das Gewicht ist von der Größe der Platte und deren Dicke abhängig. Sie hat ein spezifisches Gewicht von etwa 600 kg/m3. Daraus ergibt sich zum Beispiel für eine Platte von 1.840 mm x 675 mm x 12 mm ein Gesamtgewicht von knapp 9 Kilogramm (Länge x Breite x Dicke x spezifisches Gewicht). Nach dieser Formel kann man dann auch das Gewicht für jede andere Größe errechnen.

Plattenvarianten und deren Verarbeitung: Es gibt zwei Varianten: die Standard-Platten und die Verlegeplatten – Platten mit Nut und Feder. Die OSB-Platten sollten mindestens zwei Tage bei Raumtemperatur gelagert sein. Der Untergrund muss eben sein. Bei einem Betonboden sollte man eine Dampfsperre auslegen. Standard-Platten werden aneinander gelegt und mit dem Untergrund verschraubt.

Bei Verlegeplatten hat man mehrere Möglichkeiten:
1. man steckt sie ineinander und verschraubt sie dann mit dem Untergrund
2. man verleimt Nut und Feder und steckt sie ineinander (schwimmende Verlegung) oder
3. man verleimt Nut und Feder, steckt sie ineinander sichert sie noch zusätzlich mit Schrauben.

Man sollte darauf achten, dass die Schrauben formschlüssig mit den Platten versenkt werden. Je nach Verwendung kann man die Platten versiegeln. (Bild: © Pixelio/Stihl024)